Gemeinde Gomaringen

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"Nachwuchs" auf der Hochzeitswiese

Neue Bäume für die Hochzeitswiese im Buchbach

 

Der Buchbach hat heuer wieder „Nachwuchs“ bekommen: Bei der sechsten Pflanzaktion auf der Gomaringer Hochzeitswiese konnte Bürgermeister Steffen Heß sieben Brautpaare begrüßen, die sich bei ihrer Trauung dieses Jahr für die Pflanzung eines jungen Baumes entschieden hatten. Mit drei Apfelbäumen, einer Birne, einer Zwetschge und zwei Elsbeeren am Waldrand wurde der Bestand weiter verjüngt. Ein Apfelbaum wurde nachgepflanzt. Seit 2014 sind die Jungbäume im Buchbach auf 41 angewachsen.


Luft sei noch für rund 50 bis 60 Stück, wie Günter Letz feststellte. Der 1. Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins Gomaringen hatte gemeinsam mit Willy Junger und Alexander Walter – alles Fachwarte – die Pflanzung sorgfältig vorbereitet, also die Bäume nebst Wurzelkorb und Verbissschutz besorgt, die Plätze ausgesucht und die Pflanzlöcher bereits ausgehoben. So blieb genügend Zeit für die bürgermeisterliche Begrüßung und die Erklärungen von Günter Letz und Willy Junger zum Pflanzschnitt an Wurzel und Krone der Bäume.


Tradition immer wieder neu belebt


„Ich freue mich“, so Heß, „dass Sie unsere Tradition aufs Neue beleben und auf der Gomaringer Hochzeitswiese Ihren Hochzeitsbaum pflanzen“. Den schönen Brauch pflegen viele Ortschaften in Deutschland. Er ist schon sehr alt, und immer mehr Gemeinden lassen ihn wieder aufleben. In Gomaringen wurde er bis Ende der Neunziger Jahre gepflegt und vor einigen Jahren reaktiviert: Nachdem am 25. März 2014 die Hochzeitswiese mit dem OGV und der Pflanzung eines symbolischen Hochzeitsbaumes eröffnet wurde, pflanzten am 15. November 2014 fünf Ehepaare die ersten „echten Hochzeitsbäume“ im Buchbach.


Heß: „Ich freue mich, dass bis heute die Hochzeitswiese so regen Zuspruch findet. Der Baum stand schon immer als Symbol für Kraft, Stärke und Beständigkeit in der Ehe, für das Zusammenwachsen der Eheleute. Ihre Pflanzung zeugt also von Respekt vor diesen Werten. Gleichzeitig ist sie auch – für uns alle – ein sinnvoller Beitrag zur Erhaltung unserer landschaftsprägenden Streuobstwiesen, einem wertvollen Lebensraum für viele Tierarten.“


Heß bedankte sich beim Team des OGV – auch dafür, dass die Fachwarte unterm Jahr regelmäßig nach dem Bestand schauen. Sein Dank galt auch den „drei Damen vom Grill“ Käthe Schuker, Doris Jaissle und Tanja Möck: sie hatten dieses Jahr Kalbsbratwürste vorbereitet. Auch der heiße Glühmost kam gut an; immerhin zeigte sich der Novembervormittag recht kühl und feucht.


Zu den Äpfeln und Birnen gesellt seit diesem Jahr übrigens auch der erste Kirschbaum, eine Sauerkirsche, die der OGV der Gemeinde spendierte.

 

Ihre Gemeindeverwaltung

 

(Bild: Angela Hammer)