Gemeinde Gomaringen

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Informationen zum neuen Rathaus

 

Eckdaten zum Gebäude

  • Länge: ca. 80 m, Breite: 12-15 m
  • Höhe: zwischen 10 und 13,5 m (zwei- und dreigeschossig)
  • Grundstücksfläche: 2.290 m2
  • Umbauter Raum: knapp 12.000 m3
  • Mitarbeiter/innen: 35
  • Büros: 32 für das Rathaus, 5 für den Polizeiposten (im Moment noch nicht bezogen)
  • Auf dem Dach befindet sich eine PV-Anlage mit 29,64 kwp
  • E-Tankstelle
  • Fahrradabstellplätze, inkl. Überdachung und Lademöglichkeit
  • barrierefreie Stellplätze
  • barrierefreier Zugang, Aufzug

 

Bauabschnitte

 

1902Erstes zweigeschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude der Kindlerschen „Corsettenfabrik“,traufständig zur Lindenstraße (damals noch Schlossstraße) mit anschließender eingeschossiger Halle; Architekt Friedrich Gack aus Gomaringen und Heinrich Abel aus Reutlingen
1906heutiger Mitteltrakt ausgebaut und erhöht; Schornstein
1914der große nördliche Trakt bis zur Bahnhofstraße
2017Start des Umbaus
2020 im April Bezug durch die Gemeindeverwaltung

Besonderheiten des Gebäudes

  • Kulturdenkmal der Baden-Württembergischen Textilindustrie
  • Die Kindlersche Miederwarenfabrik ist die Wiege der Gomaringer Textilindustrie und war bis zum Schluss und gemeinsam mit Naturana der Arbeitgeber in Gomaringen (Gründung Naturana: 1917)
  • In der Kindlerschen Miederwarenfarbik (Richtung Bahnhofstraße) wurde von Stavo Gräter und Martin Kern ein Radio entwickelt und 1920 die DERA (Deutsche Radio Gesellschaft) gegründet
  • Auf der Baustelle fand im September 2018 das Rohbaukonzert mit dem Deutschlandfunk und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt
  • Die Geschichte des Hauses und der maßgebenden Personen ist in einer "Kulturhistorischen Inszenierung" festgehalten (acameo Tübingen, Frieder Findeisen, Lisa Weiß)

Finanzielles:

  • Kosten: gesamt rund 13,5 Mio. Euro
  • Förderung: rund 7,4 Mio. Euro

Danksagung

Paul Föll, Gomaringer Bürger und technischer Betriebsleiter, der in diesem Gebäude über 50 Jahre gearbeitet hat, sagte Mitte der 1990er Jahre:

„Ich kann mir gut vorstellen, dass man aus diesem Gebäude ein schönes, vor allem geräumiges, an einem günstigen Ort stehendes Rathaus machen kann und hoffe, dass bald damit begonnen wird“.

Bürgermeister Steffen Heß: "Ich denke, ein Kulturdenkmal kann nur erhalten werden, wenn es einer nachhaltigen Nutzung zugeführt wurde – dies ist hier beispielhaft gelungen. Unser aller Dank gilt:

  • den Damen und Herren des Gemeinderates sowie meinen Amtsvorgänger Manfred Schmiderer
  • den Mitarbeiter/Innen 
  • den Planer/Innen und den ausführenden Firmen sowie
  • der gesamten Bürgerschaft, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglich hat."

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