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Artikel
vom 03.06.2010

[Autor: Schwäb. Albverein Gomaringen]
Wanderung am 30.05.2010 Beuron Knopfmacherfels
Durch den Wetterbericht und auf der Fahrt nach Beuron war schon klar: Einmal
wird es uns erwischen! Wir konnten also gespannt sein, wann es uns erwischen
würde.
Es war ebenfalls klar, dass es schlimm, arg schlimm oder ganz arg schlimm
kommen kann.
In Beuron ging es los hinauf zum Knopfmacherfelsen. Da war es noch nicht
schlimm. Die Aussicht zum Schloss Bronnen war noch phänomenal und bereits
kam Hoffnung auf, dass es uns gar nicht so schlimm treffen würde.
Vom Fels gingen wir guter Dinge am Berggasthaus vorbei Richtung
Stiegelesfels. Der Aufstieg war geschafft und ein schöner Waldweg führte uns
am Trauf entlang. Als wir den Wald verließen kam ein kühler Wind auf, was
aber nicht schlimm war. Als wir auf freiem Feld wanderten und kein Wald und
keine Schutzhütte in der Nähe waren, kam eine dunkle Wolke über uns. Immer
noch waren wir gespannt wie schlimm und wann es uns treffen würde. Endlich
öffnete die Wolke ihre Schleusen und der Zeitpunkt war gekommen. Jetzt hat
es uns erwischt. Aber granada mäßig schlimm. Die mit Schirm sind nass
geworden, die ohne bädschbudelnass. Selbst der nächste Wald gab keinen
großen Schutz. So standen wir nun eine knappe Viertelstunde im wahrlichen
„Soich“. Das war ganz arg schlimm. Aber es war auch etwas Besonderes, denn
es gab kein Bruddeln, sondern die meisten haben gesehen, dass es am Horizont
wieder heller kommt.
Und tatsächlich, nachdem die Wolke uns verlassen hatte und uns klar war, dass es uns an diesem Tag nicht noch ein Mal erwischen würde, kam die Sonne raus und wir konnten in fröhlicher Runde unsere Wanderung wie geplant fortsetzen, einen Kaffeezwischenstopp in der Sonne einlegen und an herrlichen Felswänden vorbei zum Kloster Beuron zurückkehren. S.R.
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Blick vom Knopfmacherfelsen
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Hier waren wir schon bädschbudelnass
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Es wurde am Horizont schon wieder heller
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Die fröhliche Wandergruppe
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