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Landschaftspflege
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Die relativ große Gemarkung der Gemeinde (1.730 Hektar) hat eine ziemIich
geschlossene Flächengestalt. Sie gehört zum Einzugsgebiet der Steinlach
und wird in der Hauptsache durch die Wiesaz, deren wichtigstem, ebenfalls von
der Alb herabkommenden Nebenfluss, entwässert.



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Ortsansicht
Stockach
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Der Ort Gomaringen selbst
liegt mit seinem Kern etwa in der Mitte der Gemarkung, von wo sich der Ortsteil
Hinterweiler nach Nordwesten hin erstreckt. Dort schließt
sich auch die Markung Stockach an, die seit Dezember 1973 mit zum Gemeindegebiet
Gomaringen gehört.



Das Landschaftsbild zeigt einen typischen Ausschnitt
des äußeren
Albvorlandes mit seinem lebhaften Wechsel der Gesteins- und Bodenverhältnisse,
Geländeformen und Landnutzung. Insgesamt dacht sich das Gelände von
Südosten nach Nordwesten ab. Der höchste Punkt liegt ungefähr
an der südlichsten Stelle gegen Öschingen zu bei etwa 570 Metern,
der tiefste im Westen an der B 27 bei etwa 350 Metern.



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Landschaft |
Durch die Wiesaz-Talsohle wird die Markung Gomaringen in einen nördlichen
und etwa gleich umfangreichen südlichen Teil zerlegt. Den nördlichen
Bereich halbiert ungefähr die Gesteinsgrenze des Schwarzen Jura (Lias)
mit Posidonienschiefer (Ölschiefer) und Numismalismergel, in denen Versteinerungen
zu finden sind, gegen den darüber gelagerten Braunen Jura (Dogger). Südlich
der Wiesaz setzt sich die Zweiteilung der Gesteinsformation auf der Gemarkung
fort, jedoch überwiegt der Braun-Jura bei weitem. Auf der Gemarkung Stockach
steht der Stubensandstein an, über dem der Knollenmergel liegt. Die Decke
bildet der Lias und teilweise der Löß.
Abhängig von dieser Bodenbeschaffenheit herrschen Wälder, Obst- und
Mähwiesen vor. Bei einer Markungsfläche von 1.730 Hektar stehen ca.
495 Hektar in forstwirtschaftlicher und ca. 800 Hektar in landwirtschaftlicher
Nutzung, aber nur etwa die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Fläche
ist Ackerland von unterschiedlicher Güte.
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